Zweitausendsechzehn. Ankommen

07:00:00

IMG_8418Puh geschafft. Ein neues Jahr…Ich hoffe jeder hat diesen Tag mit lieben Menschen verbracht und ist so um Punkt 12 pünkltich und sanft im neuen Jahr 2016 gelandet.
Es ist immer wieder komisch, wenn sich die Zahlen neu ändern. Wochen- oder sogar monatelang werde ich
aus einer 5 eine 6 kritzeln müssen, sobald ich das Datum an meinen Blockrand schreibe.
Irgendwie verändert sich ja eigentlich nichts. Aber die lieben Vorsätze schwirren einem im Kopf.
Man möchte an sich arbeiten. Und meistens sind es doch die anstrengenden, nicht so gewollten Dinge, die wir anstreben. Die uns Zeit und Kraft kosten sie zu erfüllen.
Natürlich habe ich mir Dinge vorgenommen, die ich bis heute nicht verwirklicht habe.
Natürlich habe ich es versäumt sie zu besuchen.
Natürlich habe ich mich nicht von den Schuhen trennen können.
Natürlich habe ich nicht früher angefangen Uni-Zeugs zu erledigen….
Aber natürlich ist das auch irgendwie normal-nicht?

Für mich ist das okay. Ich muss mich nicht rechtfertigen. Ich lächle sogar schon über mich selbst.
Ich sitze hier und schreibe und denke nur- wo ist die Zeit geblieben? Ein Jahr rum und das nächste beginnt.
Zweitausendsechzehn. Was für eine Zahl. Ich bin gespannt, was sich die nächsten 366 Tage dahinter verbirgt. Nach Silvester fühle ich mich nicht nur unbedingt wegen dem wenigen Schlaf, dem “mehr” an Alkohol oder den vielen Eindrücken müde und geschafft.
Ich bin gespannt und wehmütig zugleich. Was wird auf mich zukommen? Ich brauche Zeit. Wie ich auch Zeit brauche, nach einer langen Autofahrt auszusteigen und anzukommen, Freunde und Familie zu begrüßen, brauche ich jetzt meine Zeit für das neue 2016. Für die neue Zahl.
Ich muss ankommen.
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