Freitagsgedanken: Abitur und die Suche nach der These

16:29:00

Meine Schwester ist dabei sich fleißig für das Abitur vorzubereiten. Und es ist kein Zuckerschlecken…
Es ist anstrengend. Für jemanden, der noch nie in solch einer Prüfungssituation war, stellt das vor eine große Unsicherheit. Ich drücke ihr von nah und fern die Daumen für die kommende Prüfungszeit.
Kennt ihr jemanden, der auch Abitur schreibt?
Jedenfalls saßen wir vor Deutsch und befassten uns mit einer gewissen Agnes, einem Danton und einem Faber.
Meine Mutter holte einige alte Ordner von mir aus dem Keller und ich stöberte in alten Unterlagen. Mehrfach rutschten mir Worte wie “Ne, oder?” “Mannomann” “Krass” heraus. Ich schwelgte also in schulischen Erinnerungen. Positive und negative Gedanken hielten sich dabei ziemlich die Waagschale.
Während ich versuchte meiner Schwester einige Tipps für ihren Deutschaufsatz zu geben, scheiterten wir schnell an der Suche nach der These.
Die These.
Eine Fragestellung oder ein Thema, das über dem Aufsatz steht. Gewissermaßen ist sie die Überschrift oder der Titel meiner Arbeit. Und manchmal ist das ganz schön schwierig einen prägenden Satz zu finden. Etwas, dass es zu untersuchen gilt. Mir hat es immer Spaß gemacht eine These zu suchen. Auch jetzt, da ich zwei Hausarbeiten diese Semesterferien geschrieben habe, hatte ich immer mehrere Titel zu meinen Arbeiten gebildet.
Ich ordne, strukturiere gerne und finde für Abschnitte gerne Überschriften. Ich glaube auch, dass das nicht jeder gerne tut oder überhaupt kann. Sei es auf Texte oder sogar das Leben bezogen.
Wie sieht es bei euch aus?
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