Freitagsgedanken: Waschmaschinentrommel-Leben

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Lange habe ich überlegt, was ich diese Woche schreiben könnte. Ein paar ehrliche Freitagsworte.
Diese Woche verging wieder so schnell und wie im Flug, dass ich echt die Panik schiebe, dass schon fast wieder die Hälfte des Jahres rum ist.
Es ist alles so schnell und vergeht.
Wir stehen auf, arbeiten, essen, gehen schlafen. Einmal schnipps und schon ist wieder abend. Der Tag ist rum und wir fragen uns wohin ist die Zeit?
Und man blickt sich um und denkt- tja das wollte ich doch noch machen. Und das Video wollte ich noch anschauen. Ich wollte noch mit meiner Freundin telefonieren und aufräumen, packen, den Artikel lesen, die Unterlagen sortieren, den Song hören....
Das Leben ist momentan wie eine Waschmaschinentrommel. Ich stopfe alles rein was geht.
Es schlägt um sich und dreht seine Runden. Und alles geht so schnell.
Klappe auf und neue Ladung rein.
Ich mache alles parallel und kann nichts mehr genießen. Der Kopf ist schon drei, nein vier Schritte voraus. Dahin ist die Spontanität. Verplant ist der ganze Abend.
Jana hat das ganze in diesem Post so schön beschrieben. Ich schaue ebenfalls kein Video mehr an, ohne vorzuspulen und nicht etwas nebenher zu machen.
Wo bleiben die Genießermomente?
Ich habe für mich persönlich wieder das Lesen entdeckt. Monatelang habe ich nichts mehr gelesen, was Unterhaltung für mich wäre. Und momentan lese ich mindestens ein Buch pro Woche.
Das holt mich runter. Da bin ich ganz bei den Worten und der geschrieben Welt. Nichts läuft parallel, sonst kann man dem Text nicht folgen.
Habt ihr einen Tipp, ein Ritual oder ähnliches, dass euch helft den Moment wieder festzuhalten und zu genießen?
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