Gelesen: Ich fürchte mich nicht

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"Du darfst mich nicht anfassen."
  Bitte fass mich an

Irgendwo las ich einmal, dass der Mensch acht Umarmungen pro Tag benötigt, um glücklich zu sein.
Ich bin momentan froh, wenn ich im Uni-/Arbeits- und sonstigem Stress auf diese Zahl insgesamt in der Woche komme...
Immer wieder wurde ich mit dem Cover dieses Buches, bzw. dieser Buchreihe konfrontiert. Es stand wie GOTT schon lange auf der Liste der noch-zu-lesende-Bücher.
Ich habe es gelesen! Zweiter und dritter Teil sind bereits ausgeliehen. Das heißt also schon mal was.

Es geht um Juliette, eine Ausgestoßene einer zukünftigen Gesellschaft in einer fast zerstörtern Welt. Ihre Berührungen können tödlich sein. Daher sperrte man sie weg. Dann beschließen die jetzigen Herrscher, sie als Waffe einzusetzen. Juliette möchte dagegen ankämpfen. Sie will nicht so sein!
In ihrer Nähe ist ein Mann, zu dem sie sich hingezigen fühlt. Sie will ihm nahe sein, ihn berühren....aber das kann sie doch nicht- oder doch?

Das Buch ist - spannend. mal was anderes. erinnert etwas an Panem. UND VOR ALLEM:
wunderschön geschrieben! Oh- diese Wortwahl, nein diese Wortergüsse!! Wundervoll und zauberhaft. Ich kann euch gar nicht sagen, wie Tahereh Mafi das macht! Ich muss es euch einfach zeigen:

Ich schreie seit Jahren ohne gehört zu werden. (S. 17)

Ich packe die Welt weg. Schließe sie ein. Drehe den Schlüssel um. (S.17
)

Der Mond dagegen ist ein treuer Begleiter. Er ist immer da, zuverlässig, schaut herunter, kennt unsere hellen und dunklen Momente, wandelt sich unentwegt, so wie wir. Jeden Tag zeigt er sich in einer anderen Form. Manchmal schwach und schwindend, manchmal kraftvoll und leuchtend. Der Mond versteht, was es heißt, Mensch zu sein.
(S. 32)
 

Meine Augen sind Fenster, aufgerissen vom Chaos der Welt. (S. 110)

Wir sind überflutet von Wasser und Schönheit und einer Lebendigkeit, die ich nicht für möglich gehalten hätte. (S.166)


Vielleicht könnt ihr jetzt verstehen, dass es sich so lohnt dieses Buch zu lesen und die Schönheit der Worte, der Gedanken von Juliette zu lauschen und sie in sich aufzusaugen. Ein wahres Spiel mit der Schönheit von Worten findet ihr in "Ich fürchte mich nicht"

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